Roter Leuchtturm Nr. 2-2020

Liebe Leserinnen und Leser des Roten Leuchtturm,

die Pandemie war bzw. ist allgegenwärtig – langsam geht es wieder zurück zur Normalität. Politikerinnen und Politiker versteigen sich gerne in Begriffe von „Neuer Normalität“, was sie damit meinen, bleibt meist im Dunkeln. Bürgerliche Philosophen und Hobby-Blogger schwadronieren von großen gesellschaftlichen Veränderungen. Sie behaupten: Wir werden ökologischer, wir werden nicht mehr Billigflüge nutzen, wir werden mehr Zeit mit der Familie verbringen. Was wir auf jeden Fall werden, ist zahlen! Zahlen für die Abermilliarden von Euro, die in Rettungsschirme gesteckt werden. Großkonzerne und die Automobilindustrie, die wieder nach einer Abwrackprämie rufen, sind die Nutznießer dieser Krise. Wir werden abgespeist mit Kurzarbeitergeld, Kündigungen und auslaufenden Befristungen, mit der Aussicht auf weniger Lohn und keinen steigenden Renten. Wir sagen: Die Reichen müssen zahlen! Doch dies werden sie nicht freiwillig tun. Deswegen heißt es sich organisieren – in Partei und Gewerkschaft.

In der aktuellen Ausgabe geht’s weiterhin um das Wirken von Antifaschisten in der Mecklenburger Geschichte sowie um die aktuelle Einkommenssituation vom Verkaufspersonal in unserem Bundesland.

Die aktuelle Ausgabe erhalten Sie wie immer über unsere Ortsgruppen, das Bestellformular oder als Download. Wir bitten um eine Spende, damit die Landeszeitung „Roter Leuchtturm“ möglichst viele Menschen in unserem Bundesland erreichen kann.

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