Aus der UZ: Hände weg von China!

Folgend veröffentlichen wir einen Leserbrief eines Rostocker Genossen, als Reaktion auf einen Leserbrief (19.06.2020) zum Artikel aus der UZ (Unsere Zeit): „Zwei Zusicherungen und drei Garantien“ (12.06.2020).

Dr. Werner Klisch bedrückt der Widerspruch zwischen Arm und Reich in der VR China. Er leitet aus dem Reichtum ab, dass die KP Chinas zunehmend in die Defensive gedrängt wird. Diesen Widerspruch verändert die KP China aber gerade dadurch, dass sie die ärgste Armut bis Ende dieses Jahres komplett aufheben wird. Seit 1978 hat die VR China 700 Millionen Menschen aus Armut befreit (70 Prozent der weltweiten Reduzierung in diesem Zeitraum). Ein Blick über die Grenze nach Indien belegt die Überlegenheit der sozialistischen Entwicklung.

Dass der Fortschritt immer gefährdet ist, ist ebenso wahr wie die Tatsache, dass es der KP China bisher immer gelang, den Tiger zu reiten. Schon Hans Heinz Holz hat darauf hingewiesen, dass das Denken in Widersprüchen bereits der traditionellen chinesischen Philosophie eigen ist. Die chinesischen Kommunisten wissen, dass die Lösung eines Widerspruches den nächsten gebiert. Marxismus und Sozialismus, Führung des Staates durch die Partei sind in der Verfassung und in den grundlegenden Parteidokumenten fest verankert. Angesichts der bisherigen herausragenden Erfolge, zum Beispiel Steigerung der Lebenserwartung seit 1945 von 35 auf 76 Jahre, können wir hohe Erwartungen in den chinesischen Sozialismus setzen.

Die beginnende militärische Einkreisung der VR China, führend durch die USA, hat ihren Grund in diesen Erfolgen, die weltweit ausstrahlen. „Hände weg von der VR China“ muss integraler Bestandteil internationalistischer Arbeit werden.

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