Ehrung unserer revolutionären Vorbilder

Es war wieder soweit. Seit Jahrzehnten ehrt Deutschlands Linke an jedem zweiten Januarsonntag in Berlin die Mitbegründer der KPD, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.

Aus allen Teilen der Republik und auch aus vielen anderen Ländern kamen die Menschen zusammen um unserer Kämpfer für Frieden, Fortschritt und Humanismus zu gedenken.

40.000 ehrten auf der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Berliner Zentralfriedhof die von der Reaktion ermordeten Kommunistenführer. Unsere Rostocker Gruppe trug aktiv zum Gelingen der 10.000köpfigen Demonstration vom U-Bahnhof „Frankfurter Tor“ zur „Gedenkstätte der Sozialisten“ bei. Wir alle, unserer jüngster Genosse Dennis bis zur ältesten, Renate, trugen Fahnen und Transparente mit friedenspolitischen und sozialen Forderungen, Gesänge und Sprechchöre vereinten uns mit den tausenden Mitkämpfern. Imposant die in zusammenhängenden DKP- und SDAJ-Blöcke. Traditionelle Arbeiterkampflieder und poppige Songs sorgten mit für die emotionale Stimmung. Oft gab es herzliche „Hallos“ mit Genossen aus Schwerin, Stralsund, Berlin oder auch dem Ruhrgebiet. Freude auch über Fahnen von der „Partei Die Linke“. Es waren aber leider nur sehr wenige davon im Demonstrationszug.

Ein Gefühl von politischer Zuversicht erzeugt dieses Zusammensein mit tausenden politisch Gleichgesinnter. Herausragend war das Transparent der griechischen KKE „Völker Europas, erhebt euch“.

Auf dem Friedhof, so wie in jedem Jahr, das stille Gedenken mit einem Meer von roten Blumen für Rosa und Karl, für Clara und Wilhelm und für die vielen anderen Kommunisten und Sozialisten. Uns wird es Kraft für die weitere politische Arbeit geben. Vor allem. Lasst uns klug und unbeugsam sein, wie unsere großen revolutionären Vorbilder.

Die Demonstration verlief außerordentlich friedlich. Der Hauptgrund neben unserer eigenen Disziplin war, das die Polizei es erneut unterließ uns zu provozieren. Dies hängt sicherlich auch mit der „Rot-Roten“-Regierung in Berlin zusammen. Dagegen konnten die bürgerlichen Medien ihre politische Verlogenheit wieder einmal nicht unterdrücken. So berichtete die ARD, „Hunderte hätten der Kommunistenführer gedacht“. Dies ist Methode, die sie seit Jahrzehnten praktizieren. Wir konnten aber feststellen, die Anzahl der LL-Teilnehmer hat sich gegenüber den letzten Jahren wieder erhöht.

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