Anschlag auf antifaschistische Projektwerkstatt in Schwerin

Wir schließen uns den Worten der Pressemitteilung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Schwerin an und dokumentieren sie im folgenden.

Faschistischer Anschlag auf antifaschistischer Begegnungsstätte

Am 31. Januar ereignete sich ein feiger Anschlag auf die Projektwerkstatt Buntes Q in Schwerin. Während einer Gedenkveranstaltung der VVN-BdA, anlässlich des 69. Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz, durch die Rote Armee , warfen unbekannte Täter 2 Scheiben der Projektwerkstatt ein.

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Eingeworfene Fensterscheiben des Bunten Q Schwerin

Die Täter konnten unerkannt über den Hinterhof flüchten. Es ist davon auszugehen, das die Attentäter aus dem rechten Spektrum kommen. Bereits im letzten Jahr wurde das Bunte Q Opfer von Nazi-Schmierereien und rechten Aufklebern.

Der Anschlag reiht sich in eine Serie von Angriffen auf linke Begegnungsstätten, alternative Zentren und Parteibüros ein. So wurde zum Beispiel erst kürzlich das Parteibüro der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in Hannover von Faschisten angegriffen. Diese Angriffe haben das Ziel Antifaschistinnen und Antifaschisten einzuschüchtern und die Arbeit von progressiven Kräften zu sabotieren.

Wir lassen uns nicht durch Nazis und ihre feigen Anschläge einschüchtern.
In unserem Zukunftspapier heißt es dazu: „Mit allen Mitteln verbreiten faschistische Organisationen Antisemitismus, Rassismus und Antikommunismus. Sie terrorisieren MigrantInnen, Juden und Jüdinnen sowie politische Gegner bis hin zum Mord.“

Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir werden weiter kämpfen, für eine Gesellschaft, in der wir ein Leben ohne Rassismus und Faschismus führen können. Dauerhaft ist dies nur in einer Gesellschaft durchsetzbar, in der niemand mehr ein Interesse an Diskriminierung und Spaltung der arbeitenden und lernenden Jugend hat. Eine Gesellschaft ohne Kapitalisten, in der Faschismus und Rassismus die ökonomische Grundlage entzogen ist.

SDAJ Schwerin
Schwerin, 1. Februar 2014

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