Auswirkungen der EU-Politk auf unser Bundesland

Die EU mischt sich ständig in die politischen Entwicklungen und Angelegenheiten der einzelnen Staaten ein. Die großen imperialistischen Konzerne, deren Handlanger die EU ist, wollen ihre Marktstrategien auch in Mecklenburg-Vorpommern durchsetzen.
Gerade in diesen Tagen haben es die Menschen in den einzelnen Staaten durch ihren Protest geschafft, die vom EU-Parlament geforderte Privatisierung der kommunalen Trinkwasserversorgung zu verhindern! So haben nun die Konzerne, auch hier bei uns, keinen Zugriff auf eines der wichtigsten Lebensgrundlagen der Menschheit, dem Trinkwasser!
In anderen Bereichen bestimmt weiterhin die EU die Entwicklung in unserem Bundesland. Bei den Fischereibetrieben werden die Fangquoten immer wieder gedrosselt, vor allem sehr schmerzlich für die Betriebe an unserer Ostseeküste. Das die Fangquoten wichtig für die Regulierung und Entwicklung des Fischbestandes sind, ist die eine Seite, aber wie wichtig ist es auch, die Existenz der Fischereibetriebe zu sichern?
Und selbst in einem zukunftsträchtigen Industriezweig, der Windenergie, soll laut EU-Beschlüssen, die staatliche Unterstützung zurückgefahren werden. Die großen Energiekonzerne fürchten um ihre Gewinne aus den Braunkohlekraftwerken, bei denen die Kohlendioxid-Emissionen extrem hoch sind. Weiterhin verändern Tagebaue drastisch ganze Landschaften in Mitteldeutschland.
Große Windenergieparks auf der Ostsee können langfristig und mit hoher Effektivität Strom liefern, die Beeinflussung solcher Anlagen für den Menschen und der Natur hält sich in Grenzen. Die jetzt schon produzierenden Betriebe für Windenergieanlagen hätten gute Zukunftschancen, möglich auch bei einem der größten Sorgenkinder des Landes, der Stralsunder Volkswerft!
So sollten wir uns schon sehr gut überlegen, wem wir im Mai unsere Stimme bei den Wahlen zum neuen europäischen Parlament geben. JA zum Europa der Solidarität und des Widerstands gegen die EU! Nein zum Europa der Banken und Konzerne!

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