„Ich stehe für mehr Mitbestimmung und Zusammenhalt in der Gemeinde.“

Ich bin Hans-Joachim Rönckendorf, 55 Jahre alt, und wohnhaft in Rosenhagen. Als selbstständiger Gärtner bin ich viel in der Region unterwegs und kenne das Land. Seit 2011 bin ich Mitglied der Deutschen Kommunistischen Partei, außerdem engagiere ich mich noch in verschiedenen Vereinen, wie dem Jagdvorstand Gottesgabe und der Forstbetriebsgemeinschaft  Rosenhagen.

Der 25. Mai 2014 ist ein großer Wahltag in unserem Land. Wir wählen nicht nur das neue EU-Parlament, sondern auch die Stadt- und Gemeinderäte in Mecklenburg-Vorpommern bei der Kommunalwahl. In meiner Heimatgemeinde Gottesgabe, in der Nähe von Schwerin, wird ein neuer Gemeinderat gewählt. Meine Gemeinde besteht aus vier Dörfern, Gottesgabe als Hauptgemeinde, Klein Welzin, Groß Welzin und Rosenhagen als Ortsteile. Die Gemeinde hat rund 850 Einwohnerinnen und Einwohner. Im Ortsteil Rosenhagen, in dem ich lebe, sind wir rund 250 Einwohner.

Bisher hatten wir hier im Dorf zwei Abgeordnete in der Gemeindevertretung. Diese beiden stellen sich nicht mehr zur Wahl. Doch es ist mir wichtig, dass auch mein Dorf im Gemeinderat repräsentiert wird. Also habe ich mich auf die Kandidatenliste setzen lassen.

Zur Zeit wird viel über die Windenergie diskutiert, es soll ein zweiter Windpark entstehen. Meiner Auffassung nach sollte genau abgewogen werden, zwischen einem Beitrag zur Energiewende und Folgen für die Menschen in der Region. Die Vorgaben für solche neuen Windparks sind streng. In jedem Fall sollten alle mitbestimmen können, daher schlage ich eine Bürgerbefragung vor.

In der Gemeinde soll außerdem wieder ein kulturelles Leben entstehen. Unser schönes, großes Gemeindehaus sollte mehr von der Gemeinde genutzt werden. Dazu muß der Dorfclub die Unterstützung des neuen Gemeinderates erhalten. Die einzelnen Ortsteile sollten wieder näher zusammenrücken. Jedes Dorf hat seinen eigenen Charme, den es zu erhalten gilt. Die wenigen finanziellen Mittel, die unsere Gemeinde hat, gilt es, sinnvoll für die einzelnen Dörfer ein zu setzen.

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