Ostermarsch 2016 in Rostock

Unter dem Motto: „Gegen Militarisierung und Sozialabbau, für eine friedliche und lebenswerte Stadt.“ fand am 26.03.2016 der Ostermarsch statt. Initiator war das Rostocker Friedensbündnis bzw. die Regionalgruppe Mittleres Mecklenburg der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Bis zu 80 Teilnehmer stärkten die Reihen, darunter DKP- und SDAJ-Mitglieder aus Schwerin, Rostock, Stralsund; Mitglieder des VVN-BdA, der Partei Die Linke, des Rotfuchsvereins und andere politische interessierte und friedliebende Bürger.

Der Weg führte von der Silohalbinsel entlang des Warnowufers zum Denkmal der revolutionären Matrosen des Kieler Aufstandes von 1918. Dank des guten Wetters wurden wir von etlichen Passanten wahrgenommen.

Schwerpunkte der Protestdemo bestanden in Themen wie:

# Beteiligung der Bundeswehr und Marine (Rostock ist deren Hauptstandort) an deutschen Kriegseinsätzen für geopolitische Interessen der Wirtschaft und Regierung und deren Auswirkungen (Fluchtursachen)
# Kulturabbau („Theatersterben“)
# Sozialabbau (Luxuswohnungen statt Sozialwohnungen, Privatschulen statt öffentlicher Bildung)

An den Zwischenstationen beteiligte sich außer der Rednerin des Rostocker Friedensbündnisses ein Abgeordneter der Partei Die Linke aus dem Landtag Mecklenburg-Vorpommern. Ein Vertreter der IPPNW (Deutsche Sektion der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs / Ärzte in sozialer Verantwortung) sprach über die Gefahren, die von Atomwaffen ausgehen, besonders bezogen auf die in der BRD stationierten 20 US-Atombomben in Büchel, die im „Bedarfsfall“ durch Bundeswehr-Piloten mit deutschen Tornado-Kampfjets ins Zielgebiet geflogen werden können. Er wies auf die Mahnwachenatkion von insgesamt 20 Wochen 2016 vor den Haupttoren des Atomwaffenstützpunkts Büchel hin.

Als Abschluss des Ostermarsches setzten wir die internationale Aktion gegen Missbrauch von Kindern als Soldaten fort – auch Rote Hand-Aktion genannt. Rote Handabdrücke von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die als Protest gegen den Einsatz von Kindersoldaten an Politiker übergeben werden.

Im Rahmen des Ostermarsches und im Anschluss verteilten wir die Ostermarsch-Ausgabe der DKP Landeszeitung „Roter Leuchtturm“ und das Antikriegsinfo-Blatt der DKP.

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