Maske, nicht Maulkorb – 1. Mai trotz Corona!

In den Orten Mecklenburg-Vorpommerns wurde der 1. Mai diesmal anders begangen, als sonst. Die großen Demos und Kundgebungen wurden vom DGB abgesagt. Virtuell wollte man den Kampftag der Arbeiterklasse begehen. Wir Kommunistinnen und Kommunisten ließen es uns jedoch nicht nehmen, im Vorfeld in Stralsund, Rostock und Wismar bspw. mehr als 200 Plakate anlässlich des Maifeiertages zu verkleben. Weiterhin wurden mehr als 200 Exemplare der UZ verteilt sowie mehrere hundert Nachbarschaftsbriefe in die Briefkästen gesteckt. Auch zu Fotoaktionen fanden sich Mitglieder der DKP, natürlich alles gemäß Infektionsschutzauflagen, zusammen. In Stralsund fand eine kleine Kundgebung mit etwa ein Dutzend Teilnehmenden statt.

Wir sagen: „Die Bundesregierung hält auch in der „Corona-Krise“ daran fest, die Rüstungsausgaben bis 2024 nach den Vorgaben der NATO auf 2 % des Bruttoinlandsprodukts zu erhöhen. Das bedeutet eine Verdopplung. Wir sagen: Abrüsten statt aufrüsten. Wir brauchen das Geld für Soziales, Bildung und Kultur! Es werden Hunderte Milliarden Euro zur Sicherung der Wirtschaft zur Verfügung gestellt. Davon profitieren im Wesentlichen die Banken und Konzerne. Die Zeche sollen Arbeiter, Angestellte und Kleingewerbetreibende zahlen. Zu befürchten ist, dass die Arbeiterklasse auch nach Corona die Lasten tragen muss, während die Konzerne Dividenden an die Aktionäre zahlen. Wir sagen: Sicherung der Arbeitsplätze, Sonderabgabe auf hohe Einkommen und Vermögen, Gewinnabschöpfung bis hin zur Vergesellschaftung der großen Konzerne!“

Die kompletten Forderungen der DKP zum diesjährigen 1. Mai lassen sich hier nachlesen.

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