Krieg wird fortgesetzt.

Am 28.01.2011 hielten Vertreter von Organisationen und Parteien (SDAJ, Solid, LINKE, DKP) unter der Regie des Rostocker Friedensbündnisses und der Deutschen Friedensgesellschaft eine einstündige Mahnwache auf dem Rostocker Universitätsplatz ab.
Anlass war die am gleichen Tag stattfindende Sitzung des Deutschen Bundestags, auf welcher über die erneute Verlängerung des Afghanistanmandats der Bundeswehr abgestimmt werden sollte.
Unter den eindeutigen Forderungen:
– keine Stimme für die Verlängerung des Mandats der Bundeswehr in Afghanistan
– Bundeswehr raus aus Afghanistan
– Frieden in Afghanistan
machten die Beteiligten durch 44 brennende Kerzen aufmerksam auf die bereits dort umgekommenen deutschen Soldaten.
In einem Redebeitrag der Vorsitzenden des Rostocker Friedensbündnisses wurde mit Nachdruck auf die unzähligen zivilen Opfer der kriegerischen Auseinandersetzungen, für welche die Bundeswehr mitverantwortlich ist, hingewiesen und dass unter den Bedingungen von Krieg und Besatzung kein friedlicher Aufbau und keine fortschrittliche Entwicklung des Landes möglich ist.

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