Internationaler Kampftag vor Ort.

Der internationale Kampftag der Arbeitenden brachte in Mecklenburg-Vorpommern viele Menschen in Bewegung. Da seien vor allem, aber nicht nur, die DGB Veranstaltungen in Schwerin und Rostock genannt. So wie natürlich die erfolgreichen Blockaden in Neubrandenburg gegen den Versuch von NPD und Kameradschaften den ersten Mai umzudeuten.

Bereits in den Vorjahren scheiterten die sie damit in Greifswald und Rostock, dank der Menschenblockaden breiter Bündnisse. An diese positiven Erfahrungen konnte in Neubrandenburg angeknüpft werden. Die Nazis zogen verspätet und verkürzt durch ein Gebiet in dem sie wohl kaum Macht demonstrieren konnten. Was aber umso deutlicher gezeigt wurde, ist die Entschlossenheit unsererseits ganz Mecklenbug-Vorpommern aktiv nazifrei zu gestalten. Der erste Mai steht weltweit für das Ziel: Mensch vor Profit!

Auf den DGB Veranstaltungen erklärte man sich solidarisch mit den Blockierenden und auch dort war es kämpferisch. Der Jugendblock in Rostock brachte Schwung in die traditionelle Demo. Mit Transparenten und Fahnen von Jugendgruppen, als auch mit Rufen wie „Ausbildungsplätze statt Kriegseinsätze“ kam jugendliches Feuer in die sonstige Spazierdemo. Das Jugendblockbündnis ist zuversichtlich diesen Erfolg weiter ausbauen zu können.

Überall war die DKP mit vor Ort. Wir verteilten 2530 Ausgaben der UZ Extra. Auf Rügen und in Stralsund fanden viele schon am Morgen eine Ausgabe in ihrem Briefkasten vor. An unseren Ständen kamen wir mit vielen Leuten ins Gespräch. Auf unsere jungen Mitglieder gab es mehrfach Reaktionen, wie: „Schön das sie so eine junge Garde haben! Viel Erfolg!“. Mehrfach wurde selbst nach dem Programm gefragt. Wer uns noch nicht kannte wurde mit unserem Programm und unserer Zeitung (Unsere Zeit) bekannt.

Die Sorgen der Menschen hier unterscheiden sich nicht von denen im Rest des Landes. Doch im wirtschaftsschwachen Nordosten der BRD sind Leiharbeit, Arbeitslosigkeit und Rekrutierung für Kriege noch stärker auf den Vormarsch. Die Jugend braucht die unbefristete Übernahme, die Kommunen brauchen genügend Mittel für soziale und kulturelle Projekte… und wirklich niemand braucht Nazis im Parlament oder sonst wo!
Dafür kämpft die DKP vor Ort. Organisieren und engagieren sie sich mit und bei uns, nur wer sich bewegt, kann was bewegen. Mensch vor Profit.

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