In Gedenken…

Am Abend des 9. November 2010, genau 72 Jahre nach der Reichspogromnacht, erinnerte die jüdische Gemeinde Rostock an diese. Auf dem jüdischen Friedhof im Rostocker Lindenpark organisierte sie eine Gedenkveranstaltung, die umrahmt von Geigenmusik und Gebeten auf deutsch und hebräisch, sowie einer Kranzniederlegung war. Mehrere dutzend Menschen gedachten den Opfern des Holocaust und der von den Faschist_Innen so genannten „Reichskristallnacht“, an der auch die größte Synagoge Mecklenburgs in Rostock abgebrannt wurde. Im ganzen Land wurden in der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 mehr als 400 Menschen ermordet, Synagogen und Gebetsstuben, sowie jüdische Geschäfte zerstört und dabei oftmals in Brand gesteckt. Am 10. November selbst wurden mehr als 30.000 Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager deportiert und systematisch ermordet.

Gerade in Mecklenburg-Vorpommern, wo die NPD im Landesparlament sitzt, ist die neofaschistische Gefahr groß. Neofaschistische Organisationen und Parteien müssen endlich verboten werden und der faschistische Nährboden radikal beseitigt werden.

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