Ein kämpferischer 1. Mai

Ganz in diesem Sinne stand der 1. Mai in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern. Bei vielen Aktionen war auch die DKP vertreten. So z.B. auch bei der antikapitalistischen Demonstration in Rostock. Ein Bündnis aus Antifa und dem Gewerkschaftsverband IWW rief zur ersten antikapitalistischen Demonstration seit Jahren in Mecklenburg-Vorpommern auf. Die Teilnehmerzahl sprengte die Erwartungen von 150 Leuten. Etwa 400 Menschen fanden den Weg zum Matrosendenkmal in Rostock. Auch wenn die Gruppen in vielem getrennt sind, so eint sie doch der Wille zur gesellschaftlichen Veränderung und zum Bruch mit dem System.

UZ Extra zum 1.MaiVor der antikapitalistischen Demo nahmen die GenossInnen der DKP an der tradiotionellen Demonstration des DGB teil. Während diese Route zunächst durch die Stadt führte, dann durch den Park verlief, wo sie schließlich auf dem Kastanienplatz bei einem großen Maifest ihr Ziel fand, so wählte man für die alternative Demonstration einen Weg durch die Rostocker Innenstadt, vorbei an unzähligen Passanten und zahlreichen Cafés bis zum Hauptbahnhof.

Im Vorfeld des 1. Mai wurden in Rostock, Stralsund und auf Rügen mehrere hundert Ausgaben der marxistischen Tageszeitung „Junge Welt“ und die Sonderausgabe unserer sozialistische Wochenzeitung „Unsere Zeit“ verteilt. Einen DKP und SDAJ Stand gab es in diesem Jahr auf der DGB Kundgebung in Schwerin. Weiterhin stellten wir unsere Positionen und Forderungen in unserem DKP-MV-Flyer vor.

Insgesamt waren an diesem ersten Mai in Rostock fast 1000 Menschen unterwegs. Schade, dass die Vielen nicht den Weg zu einer gemeinsamen Veranstaltung fanden. Wenn wir auch in vielen Punkten die radikale Kritik am herrschenden System teilen, so ist es unsere Aufgabe als Mitglieder der DKP diese Kritik mit konkreten Handlungsorientierungen zu füllen. Den Weg der Veränderung ebnet nur eine klassenbewusste Bildung und Aufklärung der Bevölkerung, deren Eckpfeiler unsere Solidarität ist. Es wäre zu begrüßen, wenn wir in Mecklenburg-Vorpommern unsere antikapitalistischen Kräfte bündeln und unsere Stärken miteinander teilen, um gemeinsam die Massen zu überzeugen, dass unser aller Problem den Namen Kapitalismus trägt.

Unsere Stärke ist unsere Solidarität – über den 1. Mai hinaus!

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