Die DKP sagt NEIN zum Krieg!

Ein kleiner Bericht von unserer Teilnahme am Friedensfest in Graal-Müritz.
Der Kampf gegen Krieg und Unterdrückung ist für die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) eine Selbstverständlichkeit. Wie in den vergangenen Jahren beteiligte sich die DKP Rostock und die DKP Greifswald deshalb auch in diesem Jahr an dem Friedensfest in Graal-Müritz mit einem Stand. Zusammen mit vielen weiteren linken KampfgefährtInnen (z.B. Rotfuchs, VVN-Bund der AntifaschistInnen, Partei Die Linke, Friedensbündnis Rostock, Freundschaftsgesellschaft Cuba, „Venezuela avanza“ Berlin, „Nueva Nicaragua e.V.“ Berlin, Stand Bolivien, Ausländer¬beirat Rostock, Linksjugend solid, „Junge Welt“, das „ND“, „Der Kleine Buchladen“ Berlin, „Bunt statt braun“ Rostock, Peter-Weiss-Haus Rostock, „Eine Welt-Laden/ Ökohaus“ Rostock …) machten wir den Krieg zum Thema und stritten für eine Welt des Friedens.
Einen besonderen Schwerpunkt des offiziellen Programms bildeten die Entwicklungen in Latein- und Südamerika. Die Botschafter Venezuelas, Boliviens, Kubas sowie die Geschäftsträgerin der Botschaft Nicaraguas berichteten über die Situation in ihren Ländern und auch vom Kampf gegen den US-Imperialismus, der Latein- und Südamerika immer noch als seinen Hinterhof betrachtet.
Aktuelle Brennpunkte, wie Syrien und Iran, die derzeit massiv von Kriegsdrohungen der imperialistischen Kräfte (USA, NATO, EU, Israel) bedroht sind, standen im Fokus von Gesprächen mit führenden Politikerinnen der PDL (zB Gesine Lötzsch und Gregor Gysi).
Antikriegs- und Friedenspolitik bedeutet auch immer Kampf gegen das Finanz- und Großkapital und dessen imperialistische Politik, denn diese sind die entscheidende Ursache für die Konflikte in der Welt. Wir treten ein für die Selbstbestimmung der Völker und lehnen die Einmischung der USA, der BRD, Frankreichs, Großbritanniens, Israels und der anderen imperialistischen Staaten in die inneren Angelegenheiten von anderen Staaten ab. Den imperialistischen Kriegstreibern geht es nicht um das Wohl der Volksmassen oder die Menschenrechte, sondern um Macht- und Profit-Interessen einer kleinen Clique Finanz- und Industriekapitalisten. In unserem Antikrieg-Infoblatt, das großes Interesse bei den BesucherInnen fand, heißt es dazu z.B.:
„Innere Widersprüche gibt es in Syrien genug. Widersprüche, die im harten Klassenkampf, in der politischen Auseinandersetzung zwischen den verschiedenen Kräften im Land gelöst werden müssen. Die gegenwärtige Entwicklung des Landes zeigt aber etwas anderes: Syrien ist zum Kampfplatz imperialistischer Interessen geworden“ und „Diesmal will das deutsche Kapital in vorderster Front dabei sein, wenn in Syrien die Beute verteilt wird.“
Immer wieder gab es an unserem Infotisch rege Gespräche zwischen GenossInnen und BesucherInnen. Dabei standen Fragen zu unseren gesellschaftlichen Alternativen und unseren Konzept einer sozialistischen Gesellschaft im Fokus des Interesses. Vor allem die sozialistische Wochenzeitung der DKP ‚Unsere Zeit’ und das Programm der DKP wurden von vielen zum Nachlesen unserer Standpunkte gern mitgenommen.
Auf der großen Bühne fand den ganzen Tag ein multikulturelles Unterhaltungsprogramm mit vielen internationalen KünstlerInnen statt und es gab zahlreiche weitere unterhaltsame Angebote für Groß und Klein.
Unsere Teilnahme am Friedensfest hat uns gezeigt, dass viele Menschen mit den Zuständen in der BRD und der Welt unzufrieden sind. Die DKP wird sich selbstverständlich auch weiterhin vehement gegen Krieg und Imperialismus sowie für eine menschliche, eine sozialistische Welt engagieren. Letztlich ist ein gleichberechtigtes Miteinander der Völker der Welt nur in einer von Krieg und Ausbeutung freien, also einer sozialistischen Welt möglich. Und dafür stehen wir als KommunistInnen und als Deutsche Kommunistische Partei.

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