Der 09. November vor 73 Jahren

Am 09. November 2011 jährte sich die Reichsprogromnacht. 73 Jahre ist es nunmehr her das in Rostock in der Augustenstraße 101 wie auch in anderen Städten in Deutschland und Österreich die Synagogen brannten, tausende Menschen von der SA und Gestapo in sogenannte „Schutzhaft“ genommen wurden und unter anderem in die Konzentrationslager Buchenwald, Dachau und Sachsenhausen deportiert wurden.

Reichspropagandaminister Joseph Gobbels hielt am 09.11.1938 eine Hetzrede, in der er die Bemerkung fallen ließ, dass die Partei keine antijüdischen Aktionen organisieren würde, sie aber auch nicht behindern werde. Viele sahen das als Aufforderung an. Die furchtbare Bilanz der Nacht vom 09.11. auf den 10.11.1938 waren 2676 zerstörte Gotteshäuser, 7500 verwüstete Geschäfte und 91 Tote. Wer konnte, floh nach dieser Nacht aus Deutschland, in ein unbekanntes Schicksal.

Die katholische und evangelische Studentengemeinde, der Verein „Arnold Bernhard zur Förderung der Synagoge Rostock“, die jüdische Gemeinde und das Max-Samuel- Haus riefen am 09.November 2011 zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Jüdischen Friedhof im Lindenpark auf. Die Veranstaltung war gut besucht und auch personell durch DKP und VVN-BdA-Mitglieder vertreten. Blumen wurden niedergelegt, Kerzen entzündet , es wurde gesungen und gebetet. Und uns alle einte, nur der eine Wunsch, die eine Hoffnung das so etwas nie wieder geschehen möge und wir alles daran setzen werden um so etwas zu verhindern.

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