Demobericht: Schluss mit Lügen und Kriegshetze!

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Demozug

Diesem Aufruf folgten nahezu 100 Menschen, die sich an der Demonstration für den Frieden in der Ukraine am Samstag, den 4. Oktober, in Schwerin beteiligten. Initiiert vom Landesvorstand der DKP Mecklenburg-Vorpommern und in einem Bündnis bestehend aus dem SDAJ Landesverband Waterkant sowie weiteren regionalen Gliederungen des Rotfuchses und des VVN-BdA beworben, wurde die Vielzahl an Passanten in der Schweriner Innenstadt über die Lage in der Ukraine informiert. Auch durch Sprechchöre wie „Keine Frau und Keinen Mann für das NATO-Kriegsprogramm“ zogen die Aufmerksamkeit auf uns und unser Anliegen. Zahlreiches Infomaterial, so z. B. die aktuelle DKP-Antikriegsinfo, die über das drohende KPU-Verbot berichtet, konnte damit an den Mann oder die Frau gebracht werden. Mehrheitlich wurde unser Material gern entgegengenommen, uns beigepflichtet und auch das Angebot gemacht, man nähme gern ein paar Zettel mehr und würde sie im Geschäft auslegen wollen. In den drei Redebeiträgen wurde ebenfalls über die Lage in der Ostukraine berichtet. So wurde vom SDAJ-Vertreter am Bahnhofsvorplatz auf die schwierige humanitäre Lage in der Ostukraine hingewiesen und ebenfalls das drohende KPU-Verbot massiv kritisiert, ist es doch die KPU die vor allem im Süden und im Osten der Ukraine ihre Anhängerschaft hat. Vor der Staatskanzlei in Schwerin, appellierte Eldor Müller, Bezirksvorstandsmitglied des VVN-BdA Westmecklenburg/Schwerin, in seinem Redebeitrag über die Notwendigkeit von friedenssichernden und -fördernden Maßnahmen und widersprach dem Einsatz der Bundeswehr. Am Demonstrationsende wurde von Mario Berríos Miranda, Mitglied des DKP Parteivorstands, auch auf die Militarisierung der Gesellschaft und die Stimmungsmache gegen friedliche Wege hingewiesen. Auch die Rolle Russlands wurde von ihm beleuchtet: „Sicherlich ist Russland ein kapitalistisches Land, dass auch seine Interessen in der Außenpolitik verfolgt, nicht desto trotz kann die Haltung Russlands nur als äußerst besonnen und friedenssichernd bezeichnet werden.“ Wir freuen uns, dass wir mit solch einer Demo auf die Lage in der Ukraine hinweisen konnten und vor allem, dass viele junge Leute engagiert an der Demo teilnahmen, hierbei zeigt sich, wie förderlich eine gute Zusammenarbeit zwischen Partei und Jugendverband sein kann!

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„Nie wieder Krieg!“

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„Solidarität mit den Antifas in der Ukraine“

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