CSD Rostock 2012: Die DKP Rostock und ihr Kampf für Gleichstellung aller Menschen, gegen Diskriminierung und gegen Homophobie

Für die DKP ist der Kampf für die Gleichstellung und gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgendern eine sehr wichtige Aufgabe in der heutigen Zeit. Es ist eine so wichtige Aufgabe, dass der Parteivorstand der DKP eine DKP-queer-Kommission, die sich speziell mit den Fragen zu diesem Thema auseinandersetzt, ins Leben gerufen hat. DKP-queer ging mit dem Motto „Der CSD muss wieder politischer werden!“ in die diesjährige CSD-Saison. Unter diesem Slogan stand auch die Ausgabe der DKP-queer-Zeitschrift „red & queer“, die im Mai erschien.
In Rostock fand am 21. Juli zum 10. Mal der Rostocker CSD statt. Und selbstverständlich war daher auch die DKP Rostock dabei. Mit vier Genossinnen und Genossen und der aktuellen Ausgabe der „red & queer“ sowie weiteren Materialen gingen wir unter die VeranstaltungsteilnehmerInnen. Trotz lauter und schriller Musik, die an so einem CSD-Tag auch nicht fehlen darf, führten wir so manches interessante Gespräch mit Homosexuellen, Transgendern und auch heterosexuellen Gästen. Wir machten deutlich, dass es echte Gleichstellung im Kapitalismus letztlich nicht geben kann und dass es notwendig ist, nicht nur zum CSD gegen Ungleichbehandlung von Homo- und Heterosexuellen sowie gegen zunehmende Homophobie zu kämpfen.
Das offizielle Programm stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wo kein Wissen ist, wachsen Vorurteile! – Homophobie – NEIN DANKE!“ Auf der Bühne gab es zu diesem Thema Talkrunden und Redebeiträge und an Infoständen vom CSD Rostock, vom Verein rat + tat Rostock, der Aids-Hilfe e.V. und anderen entsprechende Informationen. Neben der DKP waren auch die Partei Die Linke, die SPD, die Grünen, die FDP und die Piraten vertreten. Nur die CDU hielt sich von den Bundestagsparteien fern. Allerdings beschränkten sich auch die meisten Angebote, mit denen die TeilnehmerInnen von SPD, Grüne und FDP umworben wurden, auf altbekannte Absichtserklärungen und Allgemeinplätze, die letztlich das Problem der Ungleichbehandlung und der Diskriminierung nicht lösen können. Ursache hierfür ist die fehlende Einsicht dieser Parteien, dass Ungleichbehandlung und Diskriminierung im Kapitalismus systeminhärent sind und nur beseitigt werden können, wenn man das kapitalistische System beseitigt. Und dass die Gesetzeslage in der BRD, für die neben der CDU auch die SPD, Grüne und FDP Verantwortung tragen, diskriminierend und grundgesetzwidrig ist, beweisen einige Urteile des Bundesverfassungsgerichtes aus jüngster Zeit, zB zur Gleichstellung von eingetragenen homosexuellen Partnerschaften und heterosexueller Ehe.
Es gibt viel zu tun! – In der Rostocker DKP-Gruppe haben deshalb auch bereits jetzt die Vorbereitungen für weitere Aktivitäten begonnen, die den Kampf der Homosexuellen und Transgender für Gleichstellung und gegen zunehmende Homophobie betreffen. So ist zB eine Bildungsveranstaltung in Vorbereitung, wo wir die Situation von Homosexuellen und Transgendern in der BRD und anderswo näher betrachten und dann dazu auch unsere Forderungen und Perspektiven für eine Gesellschaft, die frei ist von Ungleichbehandlung und Diskriminierung, den Interessierten näher bringen wollen, – Und natürlich ist auch unsere CSD-Teilnahme 2013 bereits in Vorbereitung, denn es gilt auch weiterhin: Der CSD muss wieder politischer werden! Und die DKP wird dazu ihren Anteil leisten.

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