4 Milliarden Euro können Kaufhof nicht retten?

Jetzt ist die Katze aus dem Sack!

In Mecklenburg-Vorpommern hat’s die Filiale von Kaufhof in Neubrandenburg getroffen. Knapp 40 Angestellte sollen auf die Straße gesetzt werden.

Vor einer Woche zitierte die „Unsere Zeit“ den Bundesfachgruppenleiter für Einzelhandel der Gewerkschaft ver.di Orhan Akman:

„Wir erwarten von den Bevollmächtigten einen Zukunftsplan für die Warenhäuser statt Berechnungen, wie vielen Beschäftigten die Existenz geraubt werden soll. Die Karten müssen offen auf den Tisch. Dazu gehört auch eine klare Positionierung des Eigentümers René Benko. Die Beschäftigten erwarten von ihm Zukunft statt Kahlschlag.“

Auch der Landesfachbereichsleiter Einzelhandel von ver.di Nord, Matthias Baumgart, kritisiert das Vorgehen scharf. So seien Vorschläge aus der Belegschaft und von den Betriebsräten ignoriert worden.

Während also die Belegschaft wieder bluten muss, kann sich der Eigentümer René Benko mit seinem Vermögen, das aktuell bei etwa 4,36 Milliarden Euro liegt, entspannt zurücklehnen. Wie oft man wohl Kaufhof mit diesem Geld hätte retten können?!

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