2022 geschafft, auf ins neue Jahr

Wer erinnert sich noch an die Schlagzeilen im Januar? Eigentlich kaum jemand, dabei waren diese bereits geprägt von Inflation und Teuerungen vor allem bei den Energiepreisen. Folgerichtig hatten wir als DKP bereits im Sommer 2021 begonnen, für einen Energiepreisstopp zu werben. Schon im August 2021 sah man, dass im Vergleich zum Vorjahr die Energiepreise um 12,6 % angestiegen waren, dabei verteuerten sich Heizöl um 57 % und Kraftstoffe um 27 %. Der Konflikt in der Ukraine war zu diesem Zeitpunkt noch nicht eskaliert. Die Teuerungen standen aber bereits vorab auf der Agenda, vor allem bei den Grünen. Die Auseinandersetzung in der Ukraine war willkommener Anlass ihre Verteuerungspolitik durchzuziehen. Dabei wurde im Januar bereits die Senkung der Mehrwertsteuer auf Energieträger und Strom gefordert oder vom Sozialverband VdK die Senkung der Mehrwertsteuer auf gesunde Lebensmittel. Der Weg der aktuellen Politik kennt jedoch nur eine Richtung bei den Preisen und die zeigt nach oben. Habeck machte sich zum willfährigen Steigbügelhalter der Konzerne mit seiner geplanten Gasumlage, die dann doch gekippt wurde. Seltene lichte Momente von Frau Baerbock erahnten Volksaufstände herbei, wenn man nicht etwas gegen die Preissteigerungen täte. In Anbetracht dieser Situation hat die DKP dazu aufgerufen in Bündnissen für „Heizung, Brot und Frieden“ auf die Straße zu gehen. Bereits im Frühling gingen Genossinnen und Genossen der DKP in Stralsund regelmäßig auf die Straße um für Frieden zu demonstrieren. In Rostock bildete sich ein Bündnis „Heizung, Brot und Frieden Rostock“ und konnte mit einer Demo, an der etwa 70 Personen teilnahmen, eine erste Aktion im Dezember durchführen. Auch in Greifswald beteiligen sich Genossinnen und Genossen am Krisenbündnis mit mehreren Aktionen, wie Demonstrationen, Kundgebungen oder dem Verteilen von kostenlosem warmem Essen. Eins steht fest: Wir machen weiter! Wir werden auch im Winter 2023 und darüber hinaus für bezahlbare Energie und Lebensmittel kämpfen.

Eine gute Nachricht ist, dass wir neue Genossinnen und Genossen in unseren Reihen aufnehmen konnten. Wir konnten Freundinnen und Freunde der DKP gewinnen, mit denen wir gemeinsam Veranstaltungen organisieren und Aktionen durchführen. In Greifswald hat sich nach einigen Jahren wieder eine neue Ortsgruppe der DKP gründen können. In der Mecklenburger Seenplatte gibt es neuerdings zwei Gruppen mit den Schwerpunkten Waren/Müritz und Neubrandenburg/Malchin. Wir sind regelmäßig mit der UZ, dem „Roten Leuchtturm“ und weiterem Material an die Öffentlichkeit gegangen. Wir haben wieder zwei Bildungswochenenden zu den Themen „Kommunismus – Unsere Grundlagen“ sowie „Imperialismus und Friedenskampf“ durchgeführt. Bei letzterem konnten wir Renate Koppe, Sekretärin für Internationales des Parteivorstandes, gewinnen. Renate konnte uns auch aufgrund ihrer persönlichen Kontakte zu Genossinnen und Genossen der KPRF einen Eindruck von der Lage im Donbass anschaulich vermitteln.

Auch 2023 werden wir Seite an Seite mit der arbeitenden Bevölkerung für höhere Löhne und Arbeitszeitverkürzung auf die Straße gehen. Wir werden mit den Leuten auf die Straße gehen, die zu entscheiden haben, ob sie hungern oder in ihrer Wohnung frieren müssen. Wir werden auf die Straße gehen, wenn Faschisten ihre Demagogie verbreiten wollen. Wir gehen auf die Straße um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und für eine sichere Zukunft aller! Wir sehen uns am 8. März, dem internationalen Frauentag, zu den Friedensaktionen zu Ostern, am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, dem 8. Mai, den Tag der Befreiung und an vielen weiteren Tagen mehr, wenn es um die Sache der Arbeiterinnen und Arbeiter geht.

Dafür brauchen wir Dich und Du uns! Reih Dich in die KP der BRD ein, komm zur DKP!

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