Schluss mit Ausbeutung und Krieg!

Kriege und soziale Missstände gehen Hand in Hand und betreffen Geflüchtete wie auch die hier Einheimischen. Um dies deutlich zu machen, demonstrierte am Samstag nach dem Weltfriedenstag ein Bündnis aus DKP Mecklenburg-Vorpommern, SDAJ Waterkant, Rotfuchs Schwerin und VVN-BdA Westmecklenburg/Schwerin zusammen mit weiteren Friedenesbewegten durch die Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns.

Gemeinsam wurde ein Stopp aller Bundeswehreinsätze im In- und Ausland sowie das Streichen aller Rüstungsausgaben gefordert. Die Demo startete am Gruntalplatz mit einem Redebeitrag der örtlichen VVN-BdA-Gliederung. Am südlichen Ufer des Pfaffenteichs sprach ein junger Genosse der SDAJ, die Rede auf der dritten Kundgebung vor der Staatskanzlei hielt Peter Dornbruch für den Rotfuchs Förderverein.

Auf der Abschlusskundgebung sprachen für die DKP der Landtagsspitzenkandidat Robert Kühne und das Landesvorstandsmitglied Daniel Leon Schikora. In seinem Beitrag hieß es:
„Im Interesse deutscher Unternehmen ermöglicht die Bundesregierung Kriege um Ressourcen, Rohstoffe, Transportwege, Einflusssphären und neue Stützpunkte. Die Bundeswehr ist ständig im Krieg! Das hinterlässt Tod und Elend. Die Zerstörung der Lebensgrundlagen zwingt Menschen zur Flucht. Die herrschende Politik rückt Deutschland in den Fokus von Terroristen und fordert gleichzeitig den Einsatz der Bundeswehr im Inneren. Terrorismus lässt sich nicht mit Demokratieabbau bekämpfen. Wir lehnen jede Militarisierung ab!“

Die Teilnehmenden und Redner prangerten an, dass Kriege Tod, Elend und Flucht in den betroffenen Ländern herbeiführen. Die Milliardenausgaben der deutschen Kriegsmaschinerie lassen außerdem die Etats für Arbeit, Bildung und Soziales hierzulande beträchtlich schrumpfen. So verursachen militärische Auseinandersetzungen auch in den Ursprungsländern Sozialkahlschlag.
Die Gewinner sind am Ende immer die Konzerne und Banken, welche am Krieg verdienen. Die SDAJ benannte in Sprechchören und einem Outing vor allem die Deutsche Bank.

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