Kriege stoppen – Ostermarsch in Rostock!

Ob in Berichten über den brutalen Überfall des NATO-Verbündeten Türkei auf das syrische Afrin oder über die Hungersnot in dem durch einen saudischen Angriffskrieg verwüsteten Jemen: In den vergangenen Wochen konfrontierten uns selbst die bürgerlichen Leitmedien fortlaufend mit Scheußlichkeiten, die uns von denselben Medien jedoch gern als unvermeidlich dargestellt werden. Denn nicht zuletzt für die deutsche Rüstungsindustrie bedeuten die Aufrüstung der Aggressoren Milliardengewinne. Die Kehrseite dieser Milliardengewinne sind Hunderttausende von toten und verletzten Männern, Frauen und Kindern, ist millionenfacher Heimatverlust.

In Ostdeutschland, vor allem auch in M-V, dienen Bundeswehr-Kampagnen der Rekrutierung menschlichen Kanonenfutters: In Schulen wie in Jobcentern wird die Bundeswehr als sichere und finanziell ertragreiche Arbeitgeberin dargestellt. In M-V befinden sich erhebliche Truppenkontingente der Bundeswehr und eine Reihe wichtiger Führungsstellen. Der Marinestützpunkt Warnemünde führt die Bundeswehrpräsenz im öffentlichen Raum täglich vor Augen. So wurde die Ostsee von einem „Meer des Friedens“, das sie jahrzehntelang dank Bestehens der sozialistischen Staaten – auch der DDR – gewesen war, zu einem Terrain der Kriegsvorbereitung.

Verbrechen gegen den Frieden werden also gerade hier seit Jahren ganz offen vorbereitet. Solchen Bestrebungen muss daher auch vor Ort vehement entgegengewirkt werden!

Die DKP Rostock ruft zur Teilnahme am Ostermarsch am 31.03.2018 ab 15 Uhr, am Denkmal der revolutionären Matrosen, Kabutzenhof, auf. Gleichzeitig wirbt sie für den Aufruf der Friedensbewegung „Abrüsten statt aufrüsten“.

# Bundeswehr raus aus Schulen, Jobcentern und Kriegseinsätzen!
# Keinen Cent der Aufrüstung, ob in NATO- oder EU-Militärstrukturen!
# Statt Rüstungsausgaben mehr Geld im zivilen Bereich – für Schulen, Kitas, sozialen Wohnungsbau, Krankenhäuser, kommunale Infrastruktur

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