Hiroshima-Gedenktag am Schwanenteich

Jährlich führt das Rostocker Friedensbündnis eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der US-Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki durch. Mitglieder der DKP Rostock nahmen auch am 6.8.2018 an dem öffentlichen Gedenken teil.

Die atomaren Bombardierungen der beiden Städte am 6. und am 9. August 1945 rissen unmittelbar 100.000 Menschen – größtenteils japanische Zivilisten und koreanische Zwangsarbeiter – in den Tod, an den Folgeschäden starben noch weit mehr Menschen. Diese zwei Abwürfe blieben bislang die einzigen militärischen Einsätze von Atombomben als Massenvernichtungswaffen. Doch noch immer bestehen riesige Arsenale an diesen Waffen, vor allem in den USA. Die BRD ist Mitglied der NATO und macht sich somit durch das Konzept der nuklearen Teilhabe mitschuldig. „Es sind deutsche Soldaten, die in Büchel den Abwurf der Atombombe üben und dies im Kriegsfall tun würden.“ so ein Redner. Hauptzweck der Bomben ist die Bedrohung Russlands und Chinas.

Wir fordern mit der Friedensbewegung ein Atomwaffenverbot und den sofortiger Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland! Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland! Frieden mit Russland ist das Gebot der Stunde!

Auf der Veranstaltung sammelten wir Unterschriften für den Aufruf „Abrüsten statt aufrüsten!“ und waren mit einem Banner sichtbar. Kämpft mit uns für den Frieden!

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